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780 Jahre urkundliche Ersterwähnung von Nieder Seifersdorf und Attendorf

soll Anlass geben, ein wenig monatlich in unserer Geschichte zu blättern.

Die namentlich nicht bekannten slawischen Siedlungen am Schwarzen Schöps, nordwestlich der Königshainer Berge wurden im ausgehenden 12. Jahrhundert von christlichen Siedlern unter dem Schutz und im Auftrage ihrer Herrschaft von Thüringen und Franken angelegt.

Ein Syfridus (Siegfried) wird dabei federführend und Namensgeber gewesen sein. Entstanden ist auf einst  slawischem Gebiet ein typisches Straßendorf entlang eines Flußlaufes. An Stelle der ursprünglich slawischen Verehrungsstätten und Versammlungsplätze wurden christliche Kapellen errichtet und diese später - je nach Fortschritt der Baukunst - zu Kirchen ausgebaut.

 

Die bis in die Gegenwart gebliebenen ortsprägenden und Zugehörigkeit stiftenden Kirchengebäude sprachen schon in ihrer Entstehungszeit eine deutliche Sprache. Sie verkörperten eine neue Verantwortlichkeit aber auch einen klaren Machtanspruch. Die christliche Religion wurde nun über Jahrhunderte (bis 1918, also dem Ende des 1. Weltkrieges) die Staat und Kirche verbindende Größe und Grundlage aller Kultur und Bildung.

Die urkundliche Ersterwähnung der Nieder Seifersdorfer Kirche und des Dorfes sowie die dahinter stehende böhmische (nicht sächsisch oder preußisch!) Herrschaft benennen den 22. und 23. Februar 1238 als historisch bedeutend für unsere Orte.

Auf Betreiben seiner Gattin schenkte der böhmische König Wenzel I. die Niederdörfer des Görlitzer Weichbilds dem Kloster St. Marienthal bei Ostritz (u.a. Syfersdorf (Seifersdorf), Odreniz (Ödernitz) und  Ottindo (Attendorf), Döbschütz, Merowe (Melaune)).

Unsere spätromanische Kirche gehörte bis zur Reformation zur Parochie Reichenbach und wurde geistlich (Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen, Gottesdienste) von dort aus versorgt. Die so genannten Kirchsteige waren die dafür eingerichteten Verbindungswege.

Weitere interessante Aspekte unserer 780jährigen Kirchengeschichte sollen gemeinsam von Heimatverein und evangelischer Kirchengemeinde 2019 monatlich im Ortsblatt zu lesen sein.

Als Quellen dienten die Aufzeichnungen von Frau S. Lehmann und Wikipedia

hier können Sie das aktuelle Dorfblatt als .pdf downloaden.

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am Donnerstag, dem 08.04.2021  um 19.30 Uhr

im Saal des Gemeindeamtes Jänkendorf, Ullersdorfer Str. 1 statt.

Die genaue Tagesordnung entnehmen Sie bitte den ortsüblichen Bekanntgaben.

Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen.

Gewerbeamt und Steueramt:

Verwaltungsverband Diehsa,

Kollmer Straße 1,

02906 Waldhufen,

Tel: 035827/719-0;

Fax: 035827 / 719 25

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Donnerstag 08 - 12 Uhr

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Aufgrund der Situation bitte wir Sie, einen persönlichen Termin abzusprechen.

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