A+ A A-

Heimatverein Nieder Seifersdorf

Wie schon in unseren vorhergehenden Berichten dargestellt, wurde neben Seifersdorf auch Ottindorf, unser Attendorf, in der Schenkungsurkunde der Gattin des böhmischen Königs Wenzel an das Kloster St. Marienthal  im Jahre 1239 genannt. Das Dorf war damals ein selbständiger Ort mit eigener Geschichte. Sein Name wurde wie folgt gedeutet: Dorf des Otta oder Otto. Für Attendorf sind verschiedene Schreibweisen im Laufe der Jahrhunderte in Gebrauch gewesen. 1597 setzte sich die heutige Form durch.

Eine immer wiederkehrende Frage ist das Alter von Attendorf. Was geschah vor der Schenkung? Die Ansiedlung ist sicher wie viele andere Orte unserer Gegend entstanden. Wahrscheinlich sind es auch in Attendorf fränkische Siedler gewesen, die am Schwarzen Schöps ihre Hütten bauten, den Urwald rodeten, das Land urbar machten und es bestellten.

 

Vor der Schenkung an das Kloster sollen Attendorf und Ödernitz sich in dem Besitz derer von Nostitz befunden haben.

Ein „Petrus diktus de Nostitz und seine Brüder“ behaupteten in einem Streit mit dem Kloster St. Marienthal, dass ihren „Vorältern“ beide Orte „durch Gewaltthat der Fürsten entrissen“ worden seien. Sie bedrängten das Kloster heftig, in dessen Besitz sich die Güter nun befanden. Auf Betreiben des Adels der Umgebung, dessen Angehörige dem Kloster St. Marienthal dienten, wurde dann endlich der langjährige Streit mit einem Schiedsspruch im Jahre 1280 beigelegt. Mit der Zahlung von 20 Mark mussten „Petrus und die Seinigen“ vor dem Landvoigt und zahlreichen Zeugen in Budissin, dem heutigen Bautzen, auf jeglichen Anspruch verzichten. 

In dem Buch von Hermann Knothe von 1879, „Geschichte des Oberlausitzer Adels und seine Güter“, wird eine Urkunde erwähnt, aufgrund derer „Petrus diktus de Nostitz und seine Brüder“ von der „Gewaltthat der Fürsten“ berichteten. Über besagte „Gewaltthaten der Fürsten“ gibt es keine weitere Erwähnung, jedoch liegt die Vermutung nahe, dass Königin Kunigunde von Böhmen und ihr Gemahl König Wenzel der neuen „Klosterstiftung St. Marienthal“ einen möglichst ausgedehnten und zusammenhängenden Güterkomplex zuweisen wollten. Aus diesem Grund hatten sie die Dörfer Melaune, Prachenau und Seifersdorf dem Kloster geschenkt, Meuselwitz, Gurig und Borda dazugekauft und die Nostitzschen Güter Attendorf und Ödernitz an sich gebracht, um sie ebenfalls dem Kloster zu geben.

Attendorf selbst war ein Klostergut mit einer Klostermühle. Beides soll vom Kloster direkt bewirtschaftet worden sein. Die vom Kloster eingesetzten Verwalter waren vermutlich Mönche.

Ihr Heimatverein und Ihre Kirchengemeinde von Nieder Seifersdorf

hier können Sie das aktuelle Dorfblatt als .pdf downloaden.

Januar 2019

Februar 2019

März 2019

April 2019

Mai 2019

Juni 2019

Juli 2019

August 2019

September 2019

Oktober 2019

Die Wehren

Diehsa

Jänkendorf

ffwjaenkendorf

Nieder Seifersdorf

Thiemendorf

 

Einrichtungen

In Diehsa zu vermieten:

Sehr schöne und große 2-Raum-Wohnung, WZ, SZ, Küche, Bad mit Wanne im Pfarrhaus (ca. 71 qm) zu vermieten.

Gartennutzung ist möglich. Besichtigung jederzeit nach vorheriger Anmeldung.

Zu erfragen: Bei den Mitgliedern des Gemeindekirchenrats oder bei Pf. Spengler (03588 201926 oder 035827 70320)

Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung findet

am Donnerstag, dem 10.10.2019  um 19.30 Uhr in der Grundschule Nieder Seifersdorf

statt.

Die genaue Tagesordnung entnehmen Sie bitte den ortsüblichen Bekanntgaben.

Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewerbeamt und Steueramt:

Verwaltungsverband Diehsa,

Kollmer Straße 1,

02906 Waldhufen,

Tel: 035827/719-0;

Fax: 035827 / 719 25

Dienstag 14 - 18 Uhr

Donnerstag 08 - 12 Uhr

Sprechzeiten des Bürgermeisters im Oktober 2019

Sprechzeiten des Bürgermeisters im Oktober 2019

Dienstag, den 01.10. von 13.00 - 18.00 Uhr

Dienstag, den 15.10. von 13.00 - 18.00 Uhr

Dienstag, den 22.10. von 13.00 - 18.00 Uhr

Dienstag, den 29.10. von 13.00 - 18.00 Uhr

Es besteht jederzeit die Möglichkeit, Termine außerhalb dieser Sprechzeiten zu vereinbaren.

Der heiße Draht zur Gemeinde

Telefon: 03588 / 25 49 0

Fax:  03588 / 25 49 - 20

oder

gemeinde@waldhufen.de

Öffnungszeiten Gemeinde

Dienstag

von 8-12 und 13 – 18 Uhr

Donnerstag

von 8-12 und 13-16 Uhr

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok