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20 Jahre Jagdgenossenschaft Nieder Seifersdorf

20 Jahre Jagdgenossenschaft Nieder Seifersdorf – Was sind 20 Jahre Jagdgenossenschaft?

Für den Vorstand bedeutet das, 2-3 Vorstandssitzungen, eine Mitgliederversammlung im Jahr, Kontrolle des Jagdablaufes, Erstellung der Abschusspläne, Erfassung des Abschusses und die Einhaltung der Abschusspläne, Information aller Jagdgenossenschaftsmitglieder durch Aushänge und in den Mitgliederversammlungen, Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft, Abstimmung über Maßnahmen zur Verhütung von Wildschäden, z.B. Schneisen in den Maisschlägen und an den Feldkanten, gemeinsame Kontrollen von gefährdeten Flächen und Festlegungen von Maßnahmen, Hilfe der Landwirtschaft beim Anlegen von Wildäckern und beim Winterdienst, dass die Jäger in das Jagdgebiet gelangen.
Der Vorstand ist verantwortlich für die Einhaltung des Finanzplanes, Erfassung und durch die Mitgliederversammlung festgelegte Verwendung des Pachtzinses und die Auszahlung an die Landeigentümer (Mitglieder der Jagdgenossenschaft).
In den 20 Jahren Jagdgenossenschaft gab es jagdlich keine Beanstandungen (keine Fehlabschüsse). Das Wichtigste ist, dass 20 Jahre unfallfrei die Jagd durchgeführt wurde.
Durch den Bau der Autobahn wurde die jagdbare Fläche und der 100-jährige Wildwechsel zerschnitten. Dadurch entstanden erhebliche Auswirkungen auf die Durchführung der Jagd in der Genossenschaft.
In der Mitgliederversammlung am 24.03.2006 wurde ein neuer Vorstand gewählt.
Vorsitzender: Herr Hackel, Erwin; Stellvertreter: Herr Mirschel, Hartmut; 1. Beisitzer: Herr Hänsch, Dietmar;
2. Beisitzer: Herr Günzel, Lothar; Kassenführer: Frau Koch, Ingrid
Die Jagdpächter der Jagdgenossenschaft sind in den Hegeringen Waldhufen, im Hegering Damwild, im Hegering Muffelwild Königshainer Berge vertreten und alle Jagdpächter sind Mitglieder im Jagdverband Niederschlesische Ober-
lausitz. Eine Teilnahme der Jagdpächter an Trophäenschauen und am Kreisjägertag erfolgt jährlich. Jedes erlegte oder verendet aufgefundene Stück Wild wird in einer Streckenliste erfasst. Die Streckenliste ist bis 31.03. eines Jagdjahres bei der Unteren Jagdbehörde abzugeben und ebenfalls ein Abschussplan für das kommende Jahr bei Rehwild für 3 Jahre.
In der Jagdgenossenschaft Nieder Seifersdorf wurde vom 01.04.1992 bis 30.03.2011 folgendes Wild erlegt oder geborgen:

Rotwild      33 Stück

Dachs      49

Damwild      58

Fuchs    818

Rehwild    546

Marder    135

Muffelwild    234

Marderhund      85

Schwarzwild    719

Waschbär      11

Hasen      12

Krähen    283

Wildgänse       27

Elstern    101

Wildenten    680


Das Unfallwild hat durch den erhöhten Straßenverkehr zugenommen, vor allen bei Rehwild, Marder und Fuchs.
Von der erfassten Strecke beim Rehwild sind über 20 % Unfallwild dabei, das sind 110 Stück und das ist nur das Wild, welches vom Jagdpächter geborgen wird. Die Stückzahl an Unfallwild ist bestimmt um 50 % höher (z.B. Wild, was nach dem Unfall nicht gefunden wird und Wild, was durch Unbefugte mitgenommen wird).
Nicht nur die Autos gehen mit auf Jagd, auch der Wolf fühlt sich bei uns wohl. Zum Beispiel haben wir im Oktober 2011 in Attendorf in einer Woche 5 Wolfsrisse vom Muffelwild gefunden, nur auf dem offenen Feld 1 Widder, 2 Schafe und 2 Lämmer. Im dichten Wald werden Wolfsrisse nicht so oft bemerkt, man sieht nur die Greifvögel über den Stellen im Wald kreisen.
Für das Jahr 2012 und darüber hinaus wünscht der Vorstand der Jagdgenossenschaft den Jagdpächtern und allen Mitgliedern der Jagdgenossenschaft Gesundheit und Weidmannsheil.

Berichtigung zum Gründungsdatum: Die Jagdgenossenschaft wurde am 31.01.1992 gegründet.

W. Lätsch

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