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Schwarzer Schöps

Schwarzer Schöps

Wie Ihr natürlich alle wisst, der schwarze Schöps auch für Attendorfer wichtig ist.
Am Ende der Nonnenwiesen zapfte man ihn an, damit die Klostermühle zu ihrem Wasser kam.
Der Mühlgraben brachte es dann hin, es trieb das Mühlrad die Turbine später an.
1 – 2 mal im Jahr war es wieder Zeit, da wurde der Graben vom Schlamm befreit.
Aber nicht mit Baggern und Geräten wie heut, sondern mit Schaufeln und Karren in Handarbeit.
Hat das Wasser in der Mühle seine Pflicht getan, kam es vor der Brücke wieder mit dem Schöps zusamm.
Floß gemeinsam weiter, diente für viele Zwecke, jeder Anleger baute sich seine Schöppe.
Schleppten das Wasser für den Garten mit Kannen und Eimer,
denn Wasserleitung hatte damals kaum einer.
Auch Rudi brauchte den kleinen Fluss,
für viele Möglichkeiten fast bis zum Schluss.
Unter Achzehns Schlafzimmer rauschte das Wasser hin, damals gab es auch noch mehr Fische drin.
Doch kam aus den Bergen mal das Wasser in Massen, konnte der Schöps nicht alles fassen.
Da baute man einen Flutgraben viel tiefer und breiter, nun floss der Schöps ruhiger weiter.
Kühe von der Koppel und Pferde vom Wagen,  konnten sich an dem klaren Wasser laben.
Nach wechselvoller Reise dann, kommt auch das Schöpswasser im Quitzdorfer Stausee an.

Marianne Henke
Attendorf

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