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Hochwasser 07/2012 trifft Nieder Seifersdorf härter als 2010

Unsere Einsätze begannen am Donnerstag den 06.07.2012 gegen 20.00 Uhr.
Vorrausgegangen war ein Gewitter mit Starkregen und Hagel mit mehr als 60l/m2.Es wurden die Schleusen gezogen und die ersten Sandsäcke gefüllt. Diese wurden dann am Arnsdorfer Wasser verteilt. Zeitgleich wurden die Jänkendorfer Kameraden über das Öffnen der Schleusen informiert.
Gegen 21.05 Uhr wurden wir ins Rosengässel alarmiert. Das Arnsdorfer Wasser war höher gestiegen als gedacht. So wurden weitere Sandsäcke verteilt .
In dieser Zeit begann auch der Pegel am Schwarzen Schöps zu steigen. In Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Bürgermeister wurden wir über die Pegelstände ständig informiert.
Als gegen 24.00 Uhr ein leichtes Sinken des Wassers am Oberlauf des Schwarzen Schöps zu verzeichnen war gingen die Kameraden zur Nachtruhe nach Hause.
Diese währte nur kurz. Ein Telefonanruf weckte den Wehrleiter gegen 1.45 Uhr da der Pegel in kürzester Zeit die Warnstufe 4 überschritten hatte. In Absprache mit dem Bürgermeister wurde erneut alarmiert.
Mit dem VLF wurde jetzt auch die Bevölkerung über Lautsprecherdurchsagen informiert.


Sandsäcke wurden gefüllt und die Kammeraden der FFW Thiemendorf zur Unterstützung gerufen.
Beim Verteilen der Sandsäcke wurden ältere Bürger auch durch Klingeln an der Haustür geweckt.
Waschmaschine , Schränke usw. wurden mit in Sicherheit gebracht.
Auch Nachbarn von älteren Bürgern wurden durch uns benachrichtigt um diese zu unterstützen, was nicht immer gut ankam. So mussten wir uns z.B. anhören, Zitat: „Was fällt Euch denn ein uns  jetzt zu wecken!  Ich habe dazu keine Zeit, ich muss schließlich um 5 Uhr wieder auf Arbeit fahren. (gegen 3.00 Uhr)“
Nach einem kleinen Frühstück welches durch die Kameraden organisiert wurde ging der Einsatz weiter. Sandsäcke wurden weiter verteilt denn der Schöps trat schon an einigen Stellen über die Ufer.
Als gegen 10.00 Uhr der Wasserpegel wieder sank, konnten die Kameraden aus Thiemendorf  die Einsatzstelle verlassen. Wir räumten kurz noch etwas auf und gingen dann auch nach Hause.
15.00 Uhr trafen wir uns wieder um die Fahrzeuge und des Gerätehaus wieder zu säubern.
Am nächsten Morgen (Samstag d.07.07.2012) um 5.23 Uhr war die Nachtruhe für alle wieder vorbei.
Vom Oberlauf des Schwarzen Schöps wurde die nächste Flutwelle gemeldet. Erneut wurde über Lautsprecherdurchsagen die Bevölkerung im Ort, sogar bis in Attendorf gewarnt.
Die Kameraden aus Thiemendorf kamen uns wieder zur Hilfe. Sie waren schon vorher in Thiemendorf im Hochwassereinsatz gewesen.  
Gegen 8.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr wurde die S122 sowie die Ab- und Auffahrt der A4 AS Nieder Seifersdorf durch die FFW Nieder Seifersdorf gesperrt da das Wasser bereits auf die Straße lief.
Im Gerätehaus stand das Wasser ca. 30 cm hoch.
12.00 Uhr fuhren die Kameraden in Gruppen zum Mittagessen.
Am Vormittag nahm dann auch der Krisenstab des Landkreises die Arbeit auf und es wurde Katastrophenalarm für die betroffenen Gebiete ausgelöst.
Wir füllten und verteilten weiter Sandsäcke an die Bevölkerung. Einige kleine Einsätze wie z.B. die Suche nach Kindern welche am Schwarzen Schöps zelten sollten (es wurden keine Zelte gefunden) wurden abgearbeitet.
Gegen 15.00 Uhr verließen die Thiemendorfer Kameraden wieder die Einsatzstelle.
Kaum zur Ruhe gekommen, nach einem kleinen Gewitter, klingelte das Handy des Wehrleiters gegen 17.30 Uhr. Eine Hochwassermeldung durch den Bürgermeister ließ uns aufschrecken. Aus Arnsdorf kommt eine Flutwelle auf Euch zu. Schnell wurde die Bevölkerung im Bereich des Arnsdorfer Wasser gewarnt und Sandsäcke verteilt. Binnen einer halben Stunde standen wir bis zum Bauch im Wasser.
Leider konnten wir hier nicht mehr allen Bürgern mit Sandsäcken helfen da das Wasser zu schnell kam.
Jetzt bereiteten wir uns auf die nächste Welle vom Schwarzen Schöps vor da zur gleichen Zeit wie in Arnsdorf auch ein Wolkenbruch über Reichenbach nieder ging.
Über Handy wurden die Jänkendorfer Kameraden unterrichtet was auf sie wieder zu kommt.
Erneut wurde die Bevölkerung gewarnt und weitere Sandsäcke verteilt.
Gegen 22.00 Uhr trat dann der Schwarze Schöps wieder über die Ufer. Und wir sperrten erneut die Staatsstraße 122  ab der Autobahn und am Abzweig Diehsa. Das Wasser lief zu diesem Zeitpunkt wieder auf diese.
02.30 Uhr konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.
Nachdem im Gerätehaus das Wasser grob beseitigt war gingen die letzten Kameraden gegen 4.00 Uhr dann auch nach Hause um zu schlafen.
Am Vormittag trafen wir uns wieder um etwas aufzuräumen.
Montagabend wurden dann die Fahrzeuge gesäubert und weiter im Gerätehaus aufgeräumt. Diese aufräumarbeiten werden uns noch einige Tage beschäftigen.

Ein besonderer Dank gilt allen freiwilligen Helfern ,die uns unterstützten, den Kameraden der FFW  Thiemendorf, der Agrargenossenschaft Nieder Seifersdorf, der Sandgrube Weiser, der Firma Wilko Hiemann, der Bäckerei Herkner, dem Einkaufsmarkt Firnhaber, der Fleischerei Mühle, Klyks Getränkemarkt, der Gaststätte Stadt Löbau für die Saalnutzung, der Gemeinde Waldhufen, dem Bürgermeister Horst Brückner und seinem Stellvertreter Roland Jäkel und der Gaststätte zum Landwirt für die super Verpflegung.  

Ein Hinweis an alle die uns bei diesen Einsätzen unterstützen möchten, kommt einfach zum Gerätehaus oder auf den Hof der Agrargenossenschaft. Wir freuen uns über jede helfende Hand.


Wehrleitung FFW Nieder Seifersdorf
Rene Stricker   Wehrleiter

 

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