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Sie befinden sich hier: Start NIEDER SEIFERSDORF FFw Nieder Seifersdorf Einsatzberichte Hochwassereinsatz vom 07. – 08. 08. 2010

Hochwassereinsatz vom 07. – 08. 08. 2010

FFw Nieder Seifersdorf sagt Danke für die Unterstützung im Hochwassereinsatz vom 07. – 08. 08. 2010
Am 07. 08. 2010 gegen 16.30 Uhr begannen die Kameraden der FFw Nieder Seifersdorf die am Freitagabend
geschlossenen Wehre am Schwarzen Schöps wieder zu öffnen. Zu dieser Zeit hatte das Arnsdorfer Wasser schon einen
erhöhten Wasserstand.
Gegen 17.00 Uhr wurde durch die Kameraden Hochwasseralarm ausgelöst. Das Arnsdorfer Wasser war weiter
gestiegen und begann das Flussbett zu verlassen.

Schnell wurden Sandsäcke in der Sandgrube Weiser gefüllt und mit Hilfe des Multicars der BHG Bretschneider und dem
Renault Transporter der Agrargenossenschaft im Rosengässel und der Arnsdorfer Straße verteilt. Vor Ort war zu diesem
Zeitpunkt auch unser Bürgermeister. Er informierte uns über die Pegelstände des Schwarzen Schöps.
Gegen 18.00 Uhr wurden die Anwohner des Schwarzen Schöps durch uns gewarnt, denn in Krobnitz wurde die
Alarmstufe 3 ausgerufen. Kurze Zeit später die Warnstufe 4. Wieder wurden Sandsäcke gefüllt und verteilt.
Nach einer kurzen Verschnaufpause verschafften sich drei Kameraden einen Überblick über die Hochwassersituation am
Oberlauf des Schwarzen Schöps. Am Messpegel in Schöps wurde uns von sinkenden Pegelständen berichtet. Dies war
auch in Melaune der Fall.
Dann kam in Nieder Seifersdorf die „Flutwelle“. Das Wasser stieg unaufhaltsam. Sandsackdämme wurden erhöht und
Gebäude weiter gesichert. Weitere Sandsäcke wurden im Bauhof Jänkendorf geholt.
Dank der Bereitschaft und Hilfe von Fam. Axel Schulz konnten wir ihren Sandhaufen zum Füllen der Sandsäcke nutzen.
Dies sparte Zeit. So konnten nun auch weitere Häuser im Schmiedeweg geschützt werden.
Gegen 04.00 Uhr, also nach 12 Stunden harten Einsatz, begann der Wasserstand zu sinken. So konnten 13 Kameraden
für ca. 4 Stunden schlafen. Weitere 4 Kameraden übernahmen die Hochwasserwache im Gerätehaus. Diese wurden
gegen 09.00 Uhr von den „ausgeschlafenen Kameraden“ abgelöst.
Eine Fahrt durch die betroffenen Gebiete im Ort wurde durchgeführt. Hier waren schon fleißige Bürger kräftig am
Aufräumen. Wir erkundigten uns, ob noch Hilfe benötigt wird, aber die Antwort war immer gleich: „Nein, wir kümmern
uns. Nachbarn, Freunde, Betriebsangehörige kommen zum Helfen.“
Jetzt konnten auch wir unsere Technik und das Gerätehaus säubern. Gegen 11. 30 Uhr wurde die Einsatzbereitschaft
unserer Wehr in Weißwasser wieder gemeldet. Zu dieser Zeit war der Schöps erst um ca. 30 cm gesunken.
Zum Schluss möchten wir uns bei allen Kameraden der FFw Nieder Seifersdorf, Fam. Axel Schulz, der BHG
Bretschneider, der Agrargenossenschaft Nieder Seifersdorf, der Sandgrube Weiser sowie allen Bürgern, die mit geholfen
haben Schäden zu verhindern, bedanken.
Wehrleitung der FFw Nieder Seifersdorf

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