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Polterabend

Polterabend               


In Attendorf oh wie fein, wird endlich mal wieder eine Hochzeit sein.
Das bedeutet natürlich seit alten Zeiten, eine Ehrenpforte vorzubereiten.
Ein Alterfahrener leitet alle an. Holt erst mal die bewussten Kästen ran.
Sie wurden geprüft und zum Gebrauch fertig gemacht, mit eventuellen Drähten und Nägeln bedacht.
Den Förster zum Fällen einer Fichte bewegt, sie geholt und in Lothars Halle gelegt.
Nun fingen alle Attendorfer mit den betreffenden Arbeiten an.
Reisel geschnitten, Kästen besteckt, mit den zusätzlichen Teilen dran.
Dabei wurde erzählt und Spaß gemacht und an frühere Episoden gedacht.
Die Eltern brachten zu Essen und zu trinken an, dass keiner etwa schlapp machen kann.
Klosses haben sich viel Mühe gemacht, Haus und Hof auf Vordermann gebracht.
Im Hof einige Zelte aufgestellt, man weiß ja nicht ob`s Wetter hält.
Für einige Parkplätze gesorgt, Biergarten-Garnituren geborgt.
Ein Polterplatz gebaut und benannt, damit beschädigt wird keine Wand.
Nun war der Polterabend da, viele Gäste geladen ja.
Aber zuerst stellten die Attendorfer die Ehrenpforte auf,  dann nahm das Treiben seinen Lauf.
Dem Brautpaar ist nichts erspart geblieben, es musste aus feuchten Sand Kleingeld sieben.
Dann fing das glücksbringende Poltern an, daran beteiligte sich Jedermann.
Unmengen Bierdeckel und Kleinkram verstreut, sogar mit Konfetti wenig Leute erfreut.
Die gepflegten Blumen blieben verschont, damit hat man Christinas Mühen belohnt.
Als sie die ganze Bescherung besieht, sie leise spricht:
„Ich weiß hier ist Haus-Nr. 1, aber diesen Hof kenn ich nicht.“
In einem Zelt war ein Speiseladen, wohlschmeckendes Essen konnt man dort haben.
Zu Trinken erhielt man im Hof an einem anderen Ort, mit vollen Gläsern ging man von dort.
Ein praktischer Gast, es ist allerhand, schenkte dem Brautpaar eine ganze LKW-Ladung Sand.
Am nächsten Tag wurde aufgeräumt und sauber gemacht, nun strahlt alles wieder in voller Pracht.

von  Marianne Henke, Attendorf

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