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Schöffinnen und Schöffen für die nächste Amtsperiode gesucht

Bewerbung

In der Gemeinde  Waldhufen  werden Frauen und Männer gesucht, die für  die Amtsperiode 2014 bis 2018 am Amtsgericht Weißwasser als Vertreter/in des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen als ehrenamtliche/r Richter/in teilnehmen möchten. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Waldhufen werden daher aufgerufen, sich bis zum 31. Mai 2013 für das Ehrenamt zu bewerben.

Einsatzmöglichkeiten

Schöffen sind in strafrechtlichen Angelegenheiten bei der Urteilssprechung tätig. Einsatzstellen sind das Amtsgericht (in der Regel leichtere Delikte) oder das Landgericht (schwerere Delikte). Unterschieden wird zwischen Jugendschöffen, die ausschließlich in Jugendstrafsachen (Alter 14 bis 18 Jahre, teilweise bis 21 Jahre) eingesetzt werden und Schöffen für das Erwachsenen-Strafrecht. Schöffinnen und Schöffen stehen grundsätzlich gleichberechtigt neben den Berufsrichtern und sind ebenso unabhängig. Während der Hauptverhandlung üben sie das Richteramt in vollem Umfang und mit dem gleichen Stimmrecht wie die an der Verhandlung teilnehmenden Berufsrichter aus.

Wie können Sie sich bewerben?

Bewerben Sie sich bitte schriftlich bei der Gemeinde Waldhufen, Ullersdorfer Str. 1, 02906 Waldhufen. Um Rückfragen zu vermeiden, machen Sie bitte genaue Angaben zur Person:  Name, ggf. Geburtsname, Vorname, Anschrift, Familienstand, Geburtstag, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, erlernter Beruf, jetzige Tätigkeit, frühere Schöffentätigkeit – ja/nein (wenn ja, von – bis, bei). Sie können auch ein Bewerbungsformular für das Schöffenamt benutzen, was sie in der Gemeindeverwaltung oder im Verwaltungsverband Diehsa erhalten.
Die Bewerbung als Jugendschöffe erfolgt beim Jugendamt des Landratsamtes des Kreises Görlitz, Landratsamt Görlitz, Außenstelle Niesky Robert-Koch-Straße 1, 02906 Niesky.

Voraussetzungen

Die Mindestvoraussetzungen für die Aufnahme in die Schöffenvorschlagsliste der Gemeinde Waldhufen sind:
deutsche Staatsangehörigkeit
Alter am 1. Januar 2014: mindestens 25, aber noch nicht 70 Jahre
Hauptwohnsitz in Waldhufen
gesundheitliche Eignung und ausreichende Beherrschung der deutschen Sprache

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d.h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann sich aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement rekrutieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Schöffen in Jugendstrafsachen sollten in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen.

Die wichtigsten Hinderungsgründe für Schöffen und Jugendschöffen:

hauptamtliche Tätigkeit als Richter, Beamter der Staatsanwaltschaft, Notar oder Rechtsanwalt
Arbeit als Polizeivollzugsbeamter, Justizvollzugsbediensteter o. ä.
Vorstrafen mit Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten
frühere hauptamtliche oder inoffizielle Mitarbeit beim Staatssicherheitsdienst der DDR

Personen, die in der laufenden Amtsperiode (2009 bis 2013) und in der Amtsperiode davor (2005 bis 2008) als Schöffin bzw. Schöffe tätig sind, sind für die kommende Amtsperiode nicht wieder als Schöffin bzw. Schöffe wählbar.

Wie geht es weiter?

Wenn Sie die Mindestvoraussetzungen für das Ehrenamt erfüllen und keine Hinderungsgründe vorliegen, können Sie in die Vorschlagsliste der Gemeinde Waldhufen aufgenommen werden, die voraussichtlich im Juni 2013 vom Gemeinderat bestätigt wird.

Aus der Schöffenvorschlagsliste werden durch einen unabhängigen Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht Weißwasser die Schöffen für die kommende Amtsperiode gewählt. Diese Wahl erfolgt voraussichtlich im Herbst des Jahres 2013.

Aufwandsentschädigung

Für den ehrenamtlichen Einsatz beim Amtsgericht oder Landgericht erhalten Schöffen nach dem Gesetz über die Entschädigung ehrenamtlicher Richter eine finanzielle Entschädigung für den Zeitaufwand und den eventuell entstandenen  Verdienstausfall sowie Ersatz entstandener Kosten, z.B. Fahrtkosten. Ein Schöffe soll grundsätzlich zu nicht mehr als zwölf Sitzungstagen im Jahr herangezogen werden.

Weitere Informationen

In der Gemeindeverwaltung Waldhufen oder beim Verwaltungsverband Diehsa, Ansprechpartner: Herr Sindzinski, Tel. 035827 719- 23 oder 719- 0 oder E- mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erhalten Sie weitere Informationen zur Schöffentätigkeit. Weiterführende Informationen finden Sie auch im Internet unter www.schoeffen.de oder www.schoeffenwahl.de.

Beck – Verbandsvorsitzender – Verwaltungsverband Diehsa

Download Mitteilungsblatt 2017 04

Mitteilungsblatt April 2017 20,3 MB

Mitteilungsblatt 2017 03

Mitteilungsblatt März 2017 16,4 MB

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Mitteilungsblatt Februar 2017 16,3 MB

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Mitteilungsblatt Januar 2017 10,4 MB

Download Mitteilungsblatt 2016 12

Mitteilungsblatt Dezember 2016 15,8MB

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Fax:  03588 / 25 49 - 20

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